“We have to do the math”

In letzter Zeit sind mir 2 Artikel zum Thema Mathematik aufgefallen — in beiden geht es weniger um neuere mathematische Erkenntnisse, sondern mehr um die Bedeutung von Mathematik für die Gesellschaft und jeden Einzelnen.

Der erste Artikel lautet “Teaching mathematics — Time for a ceasefire” und ist vor kurzem im Economist erschienen. Gleich der erste Satz hat es auf den Punkt getroffen: “If the world’s education systems have a common focus, it is to turn out school-leavers who are proficient in mathematics. … better maths results raises GDP and incomes.” Kürzer und besser läßt es sich kaum sagen.

Der zweite Artikel wurde schon im Herbst in SALON unter dem Titel “5 rules for being a grown-up” veröffentlich und geht darauf ein, was wirklich notwenig für das Erwachsenwerden ist. Die Auswahl ist interessant, 2 Punkte drehen sich um Gesundheit, “We have to move” (Bewegung ist wichtig) und “We have to feed ourselves” (es ist besser selbst kochen zu können statt sich von Fast Food zu ernähren). Ein Punkt dreht sich um die soziale Kompetenz “We have to think about other people” (letztendlich geht es dabei um den kategorischen Imperativ). Die restlichen 2 Punkte gehen auf das Wichtigste ein, was wir aus der Schule mitnehmen sollten, nämlich “We have to be able to write a coherent sentence” (kohärent formulieren zu können) und “We have to do the math” — (rechnen bzw. Mathematik können). Die letzten beiden Punkte decken sich übrigens mit der Beobachtung, daß in jedem Land der Erde immer genau 2 Schulfächer für alle Schüler über die gesamte Schulzeit Pflicht sind, die Muttersprache und Mathematik..